Astronomie und Astrologie

Astronomie (Himmelskunde, Sternkunde - griechisch astronomia = Beobachtung der Sterne, ist die Wissenschaft von den Gestirnen, also Naturwissenschaft, die sich mit der Erforschung des Universums befasst. Die Astronomie untersucht Position (Ort, Bahn, Entfernung von Erde), Bewegung und Beschaffenheit der Himmelskörper. Weiterhin wird die Entstehung und Entwicklung der Himmelskörper erforscht sowie die Struktur des Weltalls.

Die Astronomie zählt zu den exakten Naturwissenschaften u. gilt als älteste Wissenschaft der Menschheitsgeschichte.

Astrologie (Sterndeutung, griechisch - astron = Stern, logos = Lehre) ist die Deutung astronomischer Ereignisse und Gestinrskonstellationen im Bezug auf irdische Verhältnisse und Vorgänge. Die grundlegende Weltanschauung der Astrologie geht auf die hermetische Tabula Smaragdina zurück. In den rund zwölf allegorischen Sätzen der Tabula spiegelt sich die Vorstellung eines Zusammenhangs von Mikrokosmos und Makrokosmos wieder. "Das was unten ist, ist wie das, was oben ist, und das was oben ist, ist wie das was unten ist, ein ewig dauerndes Wunder des Einen". Erste Spuren der Astrologie findet man bereits bei den Sumerern in der Antike. Die Astrologie wird als Erfahrungswissenschaft eingestuft und bemüht sich um empirische Grundlagen. Die heute bekannteste Form der Astrologie ist wohl das Horoskop: Aus der Konstellation der Sterne zu einer bestimmten Zeit (meist Geburtszeitpunkt), wird versucht das Schicksal vorherzusagen. "Die Sterne machen geneigt, aber sie zwingen nicht."

Allerdings waren Astronomie u. Astrologie nicht immer so strikt voneinander getrennt. Bis ins hohe Mittelalter galten Astrologie und Astronomie als Teile einer einheitlichen Wissenschaft, die sich gegenseitig bedingten; die Astrologie hatte einen durchaus großen gesellschaftlichen Stellenwert, der ihr auch erhebliche Einflüsse in der Politik, Wissenschaft und sogar der Religion gewährte (selbst die Päpste des 15. bis 17. Jahrhunderts ließen sich noch im Wesentlichen von der Astrologie leiten).


Berühmte Wissenschaftler wie Galileo Galilei, Paracelsus, Hippokrates, Kepler, Kopernikus, etc. erstellten selbst Horoskope, waren also nebst der Astronomie auch mit der Astrologie beschäftigt.

 

Paracelsus (1493 - 1541) war der Ansicht, dass ein Studium der Astronomie und Astrologie unabdingbar für jeden erfolgreich behandelnden Arzt ist. So erstellte Paracelsus meist vor der Behandlung ein Horoskop des zu Behandelnden um die Therapiemethode mit den jeweiligen Gestirnseinflüssen und der astronomisch - astrologischen Veranlagung des Patienten abzustimmen. Er war ein Verfechter der Ansicht die Astrologie - als Wissenschaft sollte das erste, zu belegende Studienfach eines jeden auszubildenden Arztes darstellen.

 

 

Allgemeines über den Mond

Physikalische Daten

 

Durchmesser

Oberfläche

Rotation/Umdrehungszeit

max. Oberflächentemperatur

min. Oberflächentemperatur

3476 km

37.932.330 km²

27,32 Tage

ca. +130°C

ca. – 160°C

 

 

 

 

 

 

 

Unser Erdmond ist mit einem Durchmesser von 3476 km (27 % des Erdendruchmessers) der fünftgrößte Mond unseres Sonnensystems und der einzige natürliche Satellit (Himmelskörper der einen Planeten entlang einer unveränderlichen Bahn umkreist) der Erde.

Der Mond ist nach der Sonne, das zweithellste Objekt am Himmel. Er umkreist die Erde in 27 Tagen 7 Stunden und 43,7 Minuten (im Bezug auf die Fixsterne). Der Winkel zwischen Erde, Mond und Sonne verändert sich ständig. Dadurch ergeben sich Mondzyklen und –phasen.

Für einen irdischen Beobachter umkreist der Mond die Erde wegen ihrer viel schnelleren Rotation scheinbar an einem Tag – ebenso wie die Sonne, Planeten und Fixsterne – er geht daher im Osten auf und im Westen unter.

Durch die relative Nähe des Mondes zur Erde ist er Mond das einzige Gestirn auf dem man, von der Erde aus, auch mit freiem Auge (ohne Teleskop oder Sehverstärkung) Oberflächenstrukturen erkennen kann.

Beschaffenheit des Mondes

Das Innere des Mondes soll teils fest, teils flüssig sein. Der Mond besteht wahrscheinlich aus Gestein, Eisen, Aluminium und Magnesium. Er soll vermutlich einen 400 km großen eisenhaltigen Kern mit Temperaturen bis zu 1600°C haben.

Der Mond weist hauptsächlich zwei unterschiedliche Oberflächentypen auf: die stark verkraterten und alten Hochebenen und die relativ flachen und jüngeren Maria (Erdzugewandte Seite des Mondes). Unter Maria versteht man riesige Einschlagkrater, die vermutlich von Lava überflutet wurden.

Der überwiegende Teil der Mondoberfläche ist von Regolith, feinem, aschgrauem Staub und Geröll aus Meteoreinschlägen bedeckt.

Der Mond besitzt keine Atmosphäre und ist ein extrem trockener, wahrscheinlich wasserloser Planet. Er besitzt kein Magnetfeld.

Umlaufzeit

Die siderische Umlaufzeit des Mondes beträgt 27,32 Tage.

Als siderische oder fixsternbezogene Umlaufzeit wird die Zeit bezeichnet, die vergeht bis der Mond wieder in Richtung des gleichen Fixsterns steht wie vor dem Umlauf um den Planeten. Da sich in dieser Zeit auch der Planet auf seiner Bahn um die Sonne bewegt, ist danach, vom Planeten aus gesehen, die Sonne nicht mehr in der gleichen Richtung wie vorher.

Die synodische Umlaufzeit beträgt 29,53 Tage.

Die synodische Umlaufzeit gibt an, wie lange der Mond, wenn er vom Planeten aus gesehen in Richtung Sonne steht, braucht um wieder in Richtung Sonne zu stehen. Oder einfach ausgedrückt, wie viel Zeit zwischen zwei aufeinanderfolgenden Neumonden/Vollmonden vergeht.

Entfernung Mond – Erde

Die Entfernung des Mondes zur Erde beträgt durchschnittlich etwa 356.000 km. Da seine Umlaufbahn um die Erde nicht kreisförmig sonder leicht elyptisch verläuft, schwankt die Entfernung. Die größte Entfernung beträgt 406.000km. 

Anders gesagt:

Fährt man etwa 9-mal mit dem Auto oder Schiff um die Erde, hat man die Entfernung zum Mond zurückgelegt.

Oder

Fährt man konstant 100 km/h (Tag und Nacht), würden man ein knappes halbes Jahr zum Mond benötigen.

Oder

Würde man eine entsprechende Strecke wie zum Mond zu Fuß gehen - wie auf einer Wanderung jeden Tag 20 Kilometer - würde man fast ein ganzes Leben benötigen, gut 50 Jahre.

Diese Daten wurden vom Erdmittelpunkt zum Mondmittelpunkt berechnet. Steht man aber auf der Erdoberfläche beträgt die Entfernung zur Mondoberfläche, je nach Standpunkt und Beobachtungszeit um etwa 16.000 km weniger.

Entfernung Mond - Sonne

Die Entfernung zwischen Mond und Sonne beträgt ca. 147 Mio – 152 Mio. Kilometer.

Von der Erde aus gesehen entsteht der scheinbare Eindruck beide Gestirne wären in etwa gleich groß, dieses Bild täuscht aber. Denn wahrheitsgemäß ist der Mond ca. 400 mal so klein wie die Sonne – doch auch 400 mal so nah an der Erde. 

Diese Tatsache ermöglicht das Phänomen der Sonnenfinsterins.

Mondphasen

Das Aussehen, also die Lichtgestalt, des Mondes verändert sich im Lauf seiner Umlaufbahn. Der Mond durchläuft folgende Mondphasen:

 

Neumond: Der Mond steht zwischen Sonne und Erde

Zunehmender Mond: zunehmende Sichel von rechts nach links

Vollmond: Die Erde steht zwischen Sonne und Mond

Abnehmender Mond: annehmende Sichel von rechts nach links

 

Diese Darstellung gilt für Betrachtungen von der Nordhalbkugel der Erde aus. Befindet man sich auf der südlichen Halbkugel kehren sich die visuellen Erscheinungen um.

Mondfinsternis

Bei einer Mondfinsternis befinden sich Erde, Sonne, Mond auf einer Linie. Der Mond ist eine passive Lichtquelle – reflektiert also nur das Licht der aktiven Lichtquelle Sonne. Steht die Erde zwischen Sonne und Mond entsteht eine Mondfinsternis.

Verschiedene Arten:

Partielle Mondfinsternis – hier wird nur ein Teil des Mondes von der Erde abgeschattet. So bleibt ein Teil des Mondes während des gesamten Verlaufs der Mondfinsternis sichtbar.

Totale Mondfinsternis – Der Mond wird vollständig vom Schatten der Erde bedeckt.

Halbschatten Mondfinsternis – hier wird der Mond ganz oder Teilweise in den Halbschatten der Erde eingetaucht. Eine Halbschattenfinsternis ist durch ihre nur minimale Vergrauung relativ unauffällig.

Sonnenfinsternis

Bei einer Sonnenfinsternis steht der Mond, von der Erde aus gesehen, zwischen Sonne und Erde und verdeckt dabei die Sonne entweder ganz oder teilweise und wirft seinen Schatten auf einen kleinen Teil der Erde.

Man unterscheidet die totale, partielle, ringförmige und hybride Sonnenfinsternis.

 

Sterne

Als Stern wird in der Astronomie ein selbstleuchtender Himmelskörper aus Gas und Plasma bezeichnet. Jeder Stern ist eine Sonne und ist Teil von Stern- und Planetensystemen.  Am Nachthimmel sind mit bloßem Auge, je nach Luftgüte 2.000 bis 6.000 Sterne zu sehen. In der Antike wurde begonnen die Sterne zu unterschiedlichen Sternbildern zusammenzufassen. Die zwölf Sternbilder der Tierkreiszeichen bilden seit jeher die Basis der Astrologie. Aufgrund der Präzession [Verschiebung der Erdachse] sind die sichtbaren Sternbilder heute jedoch gegen die astrologischen Tierkreiszeichen um etwa ein Zeichen (ca. 30 °) verschoben.

Der erdnächste und hellste Stern ist die Sonne. Alle mit bloßem Auge sichtbaren Sterne gehören unserer Galaxie an und bilden, in einem schwach leuchtendem Band über den Nachthimmel, zusammen mit etwa 100 Mrd. weiteren, mit freiem Auge unsichtbaren Sternen, die Ebene unserer Milchstraße.

Fast alle Sterne gehören Galaxien an. Eine Galaxie besteht aus einigen Millionen bis Hunderten von Milliarden Sternen. Nach astronomischen Schätzungen gibt es im gesamten sichtbaren Universum etwa 100 Milliarden solcher Galaxien mit insgesamt etwa 70 Trilliarden Sternen.

Für das Wirken und Geschehen auf der Erde sind vor allem die zwölf Sternbilder des astrologischen Tierkreises relevant. Durch den Lauf der Planeten sowie Sonne und Mond werden durch die Sternbilder verschiedene Impulse auf der Erde ausgelöst.

 


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