Sie haben Unterschiede in der Berechnung und Elementenfolge zwischen anderen Mondkalender und dem Fugger "Mondkalender | Für Ihre kosmischen und privaten Termine" entdeckt? 

Folgend klären wir wieso:

Der „Mondkalender | Für Ihre privaten und kosmischen Termine“ ist ein astrologischer Jahreskalender mit astronomischen Grundlagen

 

Was bedeutet das?

Die Berechnung dieses Mondkalenders orientiert sich am Frühlingspunkt (Widderpunkt) – dem astronomisch definierten Beginn des astrologischen Tierkreises.

Als Berechnungsgrundlage wird also der tropische (frühlingsbezogene) Tierkreis angewandt. Der Messkreis wird hier in 12 gleichgroße Sektoren unterteilt. Jeder der Sektoren trägt ein eigenes Tierkreiszeichen und den Namen des Sternbildes, dass sich zur Zeit der Namensgebung (ca. 300 v. Chr.) in diesem Teilabschnitt befand.

Diese Berechnungsweise entspricht dem Jahreszyklus der Natur und stimmt mit den Berechnungsmethoden großer Gelehrter wie Paracelsus, Hippokrates und Kepler überein.

Nur wenige Mondkalender Autoren orientieren sich an dem selben Berechnungssystem, deshalb kann es zu erheblichen Unterschieden und Ungleichheiten zwischen verschiedenen Mondkalendern kommen.

Der Grundstein grundsätzlich verschiedener Ansichtsweisen wurde 1925 (von Eugéne Delporte, beauftragt von der Universität Cambrige) durch die willkürliche Grenzziehung zwischen den astronomischen Sternbildern und die, sich so ergebende Aufteilung der Sternbilder in ungleichgroße Sektoren gelegt. Seit dieser Aufteilung kommt es zu erheblichen Unterschieden zwischen dem astrologischen Tierkreis, der von 12 gleichgroßen Segmenten ausgeht, und den astronomischen Sternbildern welche als 12 ungleichgroße Segmente festgelegt wurden.

 

 

Die Berechnung nach dem tropischen, astrologischen Tierkreis begründet sich darin, dass der Jahreszyklus der Natur durch den astrologischen Tierkreis mit Frühlingspunkt (d.h. die Ekliptik mit den Winter- und Sommersonnenwenden sowie Tag- und Nachtgleichen) bestimmt wird.

Schon in der Antike beobachtete man diesen „Jahreszyklus der Natur“ – nach der astrologischen Aufteilung der Tierkreiszeichen. Ca. 600 v. Chr. begann Thales von Milet den astrologischen Tierkreissegmenten zu den bereits bekannten Interpretationen eine weitere Deutung hinzuzufügen, nämlich die Zuordnung der vier Elemente (Feuer- Erde- Luft- Wasser) zu den Sternzeichen.

Die Ansätze der Vier-Elementen-Lehre im Hinblick auf den astrologischen Tierkreis wurde im Laufe der Zeit von zahlreichen Gelehrten und Forschern ergänzt und erweitert.

Die Elementtarwirkungen/Wetterwirkungen verhalten sich nach empirischen Überlieferungen, sowie dem Jahreszyklus der Natur entsprechend  wie folgt:

 

FEUER Zeichen – BLATT Förderung – Wetterwirkung: feucht

ERDE Zeichen – FRUCHT Förderung – Wetterwirkung: warm

LUFT Zeichen – WURZEL Förderung – Wetterwirkung: kalt

WASSER Zeichen – BLÜTEN Förderung – Wetterwirkung: windig

 

Die, den Elementen zugeschriebenen, Förderimpulse basieren auf den Erkenntnissen aus zahlreichen Versuchsanbauten. Es wurde bemerkt, dass der Mond im Zusammenhang mit dem dahinterliegenden Sternenhimmel unterschiedliche Regungen in der irdischen Natur auszulösen vermag.

Fürs Erste möge diese Ansichtsweise der Elementarwirkung (z.B. Feuerzeichen – Wetterwirkung: feucht)  irritieren. Bei genauerem Hinsehen wird jedoch klar, dass dieser Ablauf den biologisch- dynamischen Gesetzmäßigkeiten der Natur entspricht.

Schon Paracelsus, Hippokrates und andere Gelehrte beobachteten u.a. die Tatsache, dass es an Tagen im Feuerzeichen zu vermehrt feuchtem Wetter kommt.

Sie sind herzlich eingeladen, sich selbst ein Bild dieses Sachverhaltes zu machen und die getätigten Aussagen zu überprüfen.

Die Divergenz unterschiedlicher Mondkalender, die Elementenfolge und Förderimpulse betreffend, resultiert aus den verschiedenen Berechnungsmodellen und der unterschiedlichen Auslegung der Naturbeobachtungen im Bezug auf den Mond und seinen Einfluss auf die Erde.


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